Wieder in Bewegung, und zwar schmerzfrei

Praxis für Orthopädie, Sportmedizin,
Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Dr. Khalilzadeh & Kollegen

Impingement­syndrom

Das Impingementsyndrom der Schulter bezeichnet eine Engstelle zwischen Schulterdach und dem Oberarmkopf. Typischer weise treten bei dieser Erkrankung Schmerzen beim seitlichen Anheben des Oberarmes auf, welche im Alltag eine zunehmende Belastung darstellen können.

Je nach Beschwerdesymptomatik kann die Behandlung sowohl konservativ, durch entzündungshemmende Medikamente, physikalische Therapie oder Injektionen, als auch operativ, durch eine sogenannte Gelenkspiegelung durchgeführt werden.

Frozen shoulder/
adhäsive Kapsulitis

Umgangssprachlich auch als Schultersteife bezeichnet, ist die Frozen Shoulder bekannt für eine zunehmende Steifigkeit, also Bewegungseinschränkung und Schmerzen in dem Bereich des Oberarmkopfes. Diese können nicht nur den Alltag, sondern auch die Nachtruhe beeinträchtigen und werden als tiefliegender und dumpfer Schmerz bezeichnet. Ursächlich dafür ist eine Verdickung des Kapselgewebes, währenddessen die eigentliche Kapsel schrumpft.

Da die adhäsive Kapsulitis meist von selbst ausheilt, ist ein Eingriff in der Regel nicht zwingend erforderlich. Zur Heilung können Kortisontabletten, Injektionen, gezielte Dehnübungen und Physiotherapie beitragen.

Tendinosis calcarea (Kalkschulter)

Dieses Krankheitsbild wird umgangssprachlich auch als „Kalkschulter“ bezeichnet und ist bekannt für einen plötzlich auftretenden Schmerz im Schultergelenk bei der sich Kalk in Form von Kalkherden in einer Sehne, der Rotatorenmanschette, ablagern, einhergehend mit einer Entzündungsreaktion.

Mehrere Behandlungsoptionen stehen je nach Schwere der Diagnose, Dauer und Leiden der zu behandelnden Person zur Verfügung. In den meisten Fällen bleibt diese jedoch konservativ, durch Ruhigstellung, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder eine Stoßwellentherapie.

Bursitis subacromialis (Schleim­beutel­entzündung)

Dies bezeichnet eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter, oft einhergehend mit der so genannten „Kalkschulter“, bei der die Entzündung der Sehne auf den Schleimbeutel übergreifen kann. Ursache kann jedoch eine mechanische Überlastung der Schulter sein, beispielweise bei Überkopfarbeiten. Eine dauerhafte Reizung kann zu bleibenden Schäden führen, wobei Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung der Schulter die Folge sind.

Eine konservative Therapie wie Ruhigstellung, kühle Kompressen und eine physiotherapeutische Behandlung um gegen die Einsteifung der Schulter tätig zu werden, können die Beschwerdesymptomatik deutlich verbessern.

Schulter­gelenks­arthrose

Ein Verschleiß, die so genannte „Arthrose“ kann unbehandelt zu einer dauerhaften Bewegungseinschränkung der Schulter führen. Es besteht stetig ein Verlust an Gelenkknorpel, der im späteren Krankheitsverlauf fortgeschrittene Knorpelabrieb verursacht Schmerzen und das Einsteifen der Schulter. Die Beschwerden beginnen oft schleichend und sollten frühzeitig gelenkerhaltend behandelt werden.

Sowohl individuelle Gesundheitsleistungen wie eine Hyaluroninjektionstherapie oder eine Stoßwellentherapie, als die konventionelle Physiotherapie können zur deutlichen Reduzierung der Schmerzsymptomatik beitragen. Auch operative Maßnahmen können als Option, je nach Ausmaß der Arthrose infrage kommen.

Tennis­ellenbogen

Unter dem Tennisellenbogen oder auch Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) versteht man eine schmerzhafte Reizung des Ellenbogens. Davon betroffen sind die Sehnenansätze der Streckermuskeln des Unterarms, welche ihren Ursprung im oberen Ellenbogengelenk und an der Außenseite des Oberarmknochens haben. Der typische Schmerzpunkt befindet sich an der Außenseite des Ellenbogens. Die Schmerzen können in Unter- und Oberarm ziehen, aber auch bis in die Hand. 

Konservative Behandlungsmethoden sind unter anderem eine Versorgung durch orthopädische Hilfsmittel, Stoßwellentherapie, Kinesio-Tape, Physiotherapie, Injektionen und entzündungshemmende Medikamente. Bei anhaltender Beschwerdesymptomatik kann eine operative Maßnahme (Gelenkspiegelung) in Betracht gezogen werden.

Golfer­ellenbogen

Oft sind bei dem Golferellenbogen oder auch Golferarm (Epikondylitis humeri ulnaris) die Muskelansätze auf der Innenseite des Ellenbogens geschädigt oder gereizt.

Die Ursache hierfür ist meistens eine Überlastung der Sehnen. Der dafür typische Schmerzpunkt liegt auf der Innenseite des Ellenbogens, auch die Beugung des zugehörigen Handgelenks ist nur noch eingeschränkt möglich. 
Konservative Behandlung sind unter anderem Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente, Akupunktur, Kinesio-Tape, Schonung, Injektion, Stoßwellentherapie und eine Versorgung durch orthopädische Hilfsmittel. 
Bei anhaltender Beschwerdesymptomatik kann eine operative Maßnahme (Gelenkspiegelung) in Betracht gezogen werden.

Bursitis olecrani

Häufig kann es bei einer stetigen Überlastung des Ellenbogens zu einer plötzlich auftretenden und meist sofort sichtbaren Schleimbeutelentzündung im Gelenk kommen. Auch ein Sturz oder eine andere Anprallverletzung, aber auch beispielweise das ständige Aufstützen des Ellenbogens beim Lesen, können eine Bursitis olecrani begünstigen. Ein Defizit bei Streckung des Ellenbogens und eine deutliche Vorwölbung sind typische Merkmale dieses Krankheitsbildes.

Die Therapie richtet sich je nach Ursache der Erkrankung. So können schon Ruhigstellung, Kühlung, Medikamente und Salben zur Reduktion von Schwellung, Bewegungseinschränkung und Schmerzen beitragen, auch eine Punktion kann bei besonders starker Schwellung eine schnelle Schmerzlinderung erzielen, Operationen werden meist bei komplizierteren und/oder traumatischen Verletzungen in Betracht gezogen.

Radius­köpfchen­fraktur

Unsere Unterarmknochen bestehen aus Elle (Ulna) und Speiche (Radius), bei einer Fraktur im Radiusanteil ellenbogennah, spricht man von der Radiusköpfchenfraktur, die meist im Rahmen von Stürzen auftritt. Symptomatisch zeigt sich nach dem Unfallgeschehen meist Schmerzen vom Ellenbogen die bis in die Hand ausstrahlen können und zunehmende Schmerzen bei Drehbewegung des Unterarmes.

Nach Bemessen der Fraktur und eventueller Begleitverletzungen und klinischer Ausprägung, kann unterschiedlich therapiert werden. Ob eine Ruhigstellung im Oberarmgips ausreicht oder eine Operation indiziert ist, wird je nach Frakturstellung bzw. Verschiebung der Knochenfragmente entschieden.

Sehnen­scheiden­entzündung

Eine Sehnenscheidenentzündung an der Hand oder dem Handgelenk, auch „Tendovaginitis“ bezeichnet, macht sich meist schnell durch Schmerzen bei Greifbewegungen bemerkbar. Durch eine ständige Überlastung kann dies zur Reizung dieser Bindegewebshülle führen.

Die Therapie wird konservativ eingeleitet, durch eine Ruhigstellung mit der Unterstützung orthopädischer Hilfsmittel. Bei stärkeren Schwellungen können Kühlung, Salben und Schmerzmittel Abhilfe verschaffen.

Handgelenks­arthrose

Eine Arthrose entwickelt sich und kann über einen längeren Zeitraum auch schmerzfrei verlaufen. Eine altersbedinge Abnutzung, ständige Überbelastung oder entzündliche Erkrankungen spielen beim Ausmaß der Arthrose eine maßgebliche Rolle.

Die Therapiemöglichkeiten müssen Patientenorientiert besprochen werden. Sowohl konservative, als operative Maßnahmen, wie die Entfernung eines Gelenkanteils, aber auch Versteifung, können zur deutlichen Besserung der Beschwerdesymptomatik führen.

Karpaltunnel­syndrom

Durch unseren Karpaltunnel im Handgelenk verlaufen Sehnen und der Mittelnerv. Bei Schwellung dieses Gewebes, kommt es zur Einengung dieses Nervs, wobei Schmerzen und Missempfindungen auftreten können.

Eine Schienenversorgung und die damit einhergehende Ruhigstellung, Belastungen die die Schwellung hervorgerufen haben zu reduzieren, Injektionen oder physiotherapeutische Maßnahmen, können eine Linderung erzielen.

Häufig kommt es durch den großen Leidensdruck und die alltägliche Einschränkung auch zur Indikation einer Operation, der so genannten Karpaltunnelspaltung.

Morbus Dupuytren

Diese Erkrankung betrifft meist Patienten und Patientinnen ab dem 50. Lebensjahr und ist eine krankhafte Veränderung des Bindegewebes in der Hand. Knotige Verhärtung in der Handinnenfläche und Bildung derber Bindegewebsstränge die Finger die die Streckung der Finger nicht mehr zulassen und sich mehr und mehr krümmen, sind Anzeichen von Morbus Dupuytren. 

Als Therapiemöglichkeit, je nach Fortschreiten der Krankheit, kommt eine Operation, bei der das krankhafte Gewebe entfernt wird, in Frage. Wie bei jedem geplanten Eingriff, werden mögliche gesundheitliche Kontraindikatoren, das Ausmaß der Erkrankung und der Leidensdruck berücksichtigt.

Schnappfinger

Diese Erkrankung wird oft auch als Ringbandstenose, Digitus saltans oder schnellender Finger bezeichnet. Das Beugen und Strecken des Fingers ist durch einen Widerstand erschwert und führt bei der Bewegung zum typischen Nachschnappen oder Nachschnellen. Meist ist die Sehne am ersten Fingergelenk von Daumen, Mittel- und/oder Ringfinger betroffen. Durch die eingeschränkte Fingerbeweglichkeit und Schmerzen kann diese Erkrankung den Alltag stark beeinträchtigen.

Erste konservative Maßnahmen, können das Ausstreichen oder massieren des Fingers, sowie gezielte Injektionen, Salben und stoppen der Überlastung sein. Tritt keine deutliche Besserung ein, kann ein kleiner operativer Eingriff Hilfe verschaffen und einem chronischen Verlauf entgegenwirken.

Ganglion am Handgelenk

Bei dieser Therapieform, die erstmals in den 1970ger Jahren in Japan beschrieben wurde, werden elastische atmungsaktive Tapestreifen verwendet.

Besonders Patienten mit akut und chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat können ggf. von dieser Therapie profitieren.

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